PRP-Eigenbluttherapie in Hamburg

Bei PRP wird aus Ihrem eigenen Blut das plättchenreiche Plasma gewonnen und dorthin zurückgegeben, wo Regeneration gebraucht wird: in die Kopfhaut bei Haarausfall oder in die Haut von Gesicht, Hals, Dekolleté und Händen. Die Behandlung ist körpereigen, deshalb ohne Fremdmaterial und ohne Allergierisiko. Sie wird bei uns ärztlich durchgeführt.

So läuft die Behandlung ab

  1. Blutabnahme. Etwa 15 Milliliter, wie bei einer Laboruntersuchung.
  2. Zentrifuge. Das Blut wird wenige Minuten geschleudert, das Plasma mit den Blutplättchen setzt sich ab.
  3. Aufbereitung. Das konzentrierte Plasma wird steril aufgezogen.
  4. Behandlung. Feine Injektionen in die Kopfhaut oder die Haut, bei Bedarf kombiniert mit Microneedling. Gesamt etwa 45 Minuten.

PRP bei Haarausfall

Unser Schwerpunkt. PRP wird bei erblich bedingtem Haarausfall bei Frauen und Männern eingesetzt, ebenso bei diffusem und stressbedingtem Haarausfall und zur Unterstützung nach einer Haartransplantation. Die Wachstumsfaktoren wirken auf die Haarwurzeln, verlängern die Wachstumsphase und können ruhende Wurzeln wieder aktivieren. Voraussetzung ist, dass die Haarwurzeln noch vorhanden sind. Bei vollständig kahlen Stellen kann PRP kein neues Haar erzeugen.

Ablauf: drei bis vier Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen, danach ein bis zwei Auffrischungen im Jahr. Was Sie erwarten können: weniger Ausfall meist nach der zweiten Sitzung, dichteres und kräftigeres Haar nach drei bis sechs Monaten. Ergebnisse sind individuell. Vor der ersten Sitzung klären wir die Ursache, bei Bedarf mit Laborwerten wie Eisen, Schilddrüse und Vitamin D, damit wir nichts übersehen.

PRP für die Haut: Vampir-Lifting

An der Haut regt PRP Kollagen und Elastin an. Typische Bereiche: Gesicht, Hals, Dekolleté, Handrücken und die Augenpartie bei Augenringen und feinen Linien. In Kombination mit Microneedling erreicht das Plasma tiefere Hautschichten, das nutzen wir bei Aknenarben, Dehnungsstreifen und grober Hautstruktur. Empfohlen sind drei Sitzungen im Abstand von vier Wochen.

Für wen PRP nicht geeignet ist

  • Gerinnungsstörungen oder Einnahme blutverdünnender Medikamente
  • Akute Infektionen, Hauterkrankungen im Behandlungsbereich
  • Schwere Lebererkrankungen, Krebserkrankungen, sehr niedrige Blutplättchen
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Preis

Nach Befund im Beratungsgespräch, abgerechnet nach der Gebührenordnung für Ärzte. Die Beratung klärt, ob PRP in Ihrem Fall sinnvoll ist oder ob eine andere Behandlung besser passt.

Passende Behandlungen

Häufige Fragen

Was ist PRP?

PRP steht für plättchenreiches Plasma. Aus einer kleinen Menge Ihres eigenen Blutes wird in der Zentrifuge der Anteil mit den Blutplättchen gewonnen. Er enthält Wachstumsfaktoren, die Regeneration anstoßen. Dieses Plasma wird in Kopfhaut oder Haut gespritzt.

Hilft PRP bei Haarausfall?

Bei erblich bedingtem Haarausfall zeigen Übersichtsarbeiten mit mehreren tausend Behandelten, dass PRP die Haardichte messbar verbessern und den Ausfall verringern kann. Nicht jede Person spricht gleich an, und die Studienprotokolle unterscheiden sich. Wir beurteilen vorab ehrlich, ob PRP in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Wie viele Sitzungen brauche ich bei Haarausfall?

In der Regel drei bis vier Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen. Danach genügen meist ein bis zwei Auffrischungen im Jahr. Erste Veränderungen zeigen sich oft nach drei Monaten, beurteilt wird nach etwa sechs Monaten.

Wofür wird PRP an der Haut eingesetzt?

Für Gesicht, Hals, Dekolleté, Handrücken und die Augenpartie, allein oder kombiniert mit Microneedling. Ziel sind feinere Poren, mehr Elastizität und ein frischerer Teint. Auch Aknenarben und Dehnungsstreifen lassen sich so behandeln. Diese Anwendung ist als Vampir-Lifting bekannt.

Tut die Behandlung weh?

Die Kopfhaut wird vorher betäubt, im Gesicht arbeiten wir mit Betäubungscreme. Die meisten empfinden die feinen Injektionen als gut aushaltbar. Danach kann die Stelle ein bis zwei Tage gerötet oder leicht geschwollen sein.

Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken?

Weil das Material aus Ihrem eigenen Blut stammt, sind Allergien und Abstoßung nicht möglich. Möglich sind Rötung, kleine Blutergüsse und Druckgefühl für ein bis zwei Tage. Nicht behandelt wird bei Gerinnungsstörungen, blutverdünnenden Medikamenten, akuten Infektionen, bestimmten Erkrankungen und in der Schwangerschaft.

Was kostet PRP in Hamburg?

Der Preis richtet sich nach Bereich und Anzahl der Sitzungen und wird im Beratungsgespräch festgelegt. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte.